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Zum Einstieg ein Geständnis: Ich habe ein Handy (sic) mit Rubbelkarte. Einmal im Monat 15 Euro aufgeladen und wenn das Geld alle ist, ist auch Schluss mit anrufen oder SMS schreiben. Die Internetfunktion, die gerade so schon vorhanden ist, habe ich nur einmal aktiviert. Vergessen die Tastensperre einzuschalten und weg war die letzte Aufladung. Natürlich…

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Seine besten Biere hatte in völliger Einsamkeit oder mit Freunden an einem lauen Sommerabend auf einem Balkon genossen. Damit sind natürlich nicht die Freunde gemeint, die man im Internet mit einem Klick schnell hinzugefügt hat. Scheinbar wirkt sich die Anzahl der beim Bier trinken beteiligten Personen direkt auf den Genuss aus und beeinflusst diesen negativ.…

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Mal wieder Zeit zu sehen was die Freunde so treiben. Dafür gibt es natürlich nur einen Ort: Das Internet. Die Zeiten der persönlichen Interaktion und Kommunikation sind lange gezählt. Wer etwas über eine andere Person herausfinden will, der „googelt“ oder „facebookt“ gar diese Person. Seit jeder zu jeder Zeit Internet hat, gibt es zu viele…

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Wenn weiß gekleidet Haus und Hof; Baum und Gesträuch mit Schnee bedeckt, dann bleibt, und klingt es noch so doof, Kot auf dem Gehweg unentdeckt.

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Es ist eine einfache Gleichung, die aber immer aufgeht: Je leerer der Kühlschrank, desto heller das Licht. Wahrscheinlich damit man besser sehen kann wie wenig man wirklich hat. In seinem Fall blieben nurmehr eine braune Banane, zwei Scheiben alte Salami und eine angefangene Tube Tomatenmark übrig.

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Schule – Hausaufgaben – rausgehen spielen. Gute Zeiten. Der Tagesplan eines Kindes ist wahrscheinlich der Schönste, den man sich vorstellen kann.

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Was waren das für Zeiten früher: Nervös habe ich Mädchen beobachtet und ewig lange auf den richtigen Moment gewartet. Als sie ihren Rucksack in der Schule unbeobachtet gelassen hat, bin ich wieselflink hin gesprintet und habe mit klopfendem Herzen ein Briefchen ins vorderste Fach gesteckt. Und zwar so, dass sie den Zettel erst zuhause beim…

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Wetten, dass…es sich ausgelanzt hat? 100 Leute haben wir gefragt, wie schätzen Sie die Chancen ein, dass Seidel seine Kolumne mit einer Referenz zur falschen Gameshow beginnt? Drei wollten am Glücksrad drehen, einer hat den Zonk hinter Tor drei erwischt, fünf klopften ihrem Vordermann auf den Rücken und erklärten ihm, nachdem er die Kopfhörer abgenommen…

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Angekündigt lang und breit: Morgen kommt er, morgen schneit’s. Die weiße Pracht fällt über Nacht, der Winterdienst gibt sich überrascht. Der Gehweg wird schnell freigeschoben. Stinkige Menschen in wärmenden Roben, dicken Stiefeln, mit Schiebern und Besen tretem dem Schnee furchtlos entgegen. Eingefroren sind Hände und Füße, die Erkältung schickt schon schöne Grüße. Rotz der aus…

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In der Morgendämmerung erreiche ich mein Gefährt und laufe erst einmal rund um das Arbeitsgerät. Besteige den phallusförmigen Traum, die Pfeilspitze der Fortbewegung, und richte mich häuslich ein. Motörhead-CD eingelegt, ein paar Würfel und ein Fuchsschwanz an den Spiegel. Fehlt noch das Outfit: Haarteil mit Pferdeschwanz bis zum Arsch angelegt und viel zu coole Sonnenbrille…