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Ich weiß gar nicht wie viele Stunden ich schon sinniert habe, wie Werbematerial für meine Leistungen aussehen könnte. Vieles sieht heutzutage gleich aus und ein Faltblatt mit Leistungen, Fotos, Beschreibung schien mir nie so richtig zu passen. Betrachtet man dazu noch den Kostenfaktor, wenn man professionell Material erstellen lässt, so war diese Variante für mich schnell ausgeschieden. 

Da ich mich privat schon länger für Typografie interessiere, bin ich auf Skillshare über eine Klasse vom Tom Froese gestolpert, die mich sofort angesprochen hat: Link zu Skillshare.

Warum nicht eine Geschichte erzählen, anhand der Werkzeuge und Tools, die ich am häufigsten benutze, wenn ich an Aufträgen arbeite. Und warum sollte man den ganzen keinen authentischen Touch verleihen, indem man das Ganze selbst illustriert. Ich kann nicht besonders gut zeichnen und meine Fähigkeiten mit Grafikprogrammen sind mehr als eingerostet, aber ich bin trotzdem mit dem Ergebnis zufrieden und würde jedem empfehlen es auch zu versuchen. 
Letztendlich geht es doch darum wer man ist und was macht – warum also nicht selbst Hand anlegen und ein absolut authentisches Ergebnis drucken lassen.

Also: welche fünf Werkzeuge benutze ich regelmäßig und stellen mich diese gut dar? Danach versuch der Anordnung in einem Format der Wahl – bei mir Postkartenformat. Danach erste Entwürfe zeichnen und diese digitalisieren zum Einfärben. Anschließend für filigrane Details und Texturen Tinte, Stift, Schwamm, Finger und alles mögliche benutzen und nach der Digitalisierung die Details über die Farbe legen. Hört sich eigentlich nicht so schwer an. Ist es aber.

Hier noch die Bilder von meiner Reise zum Endprodukt: