Wer mich kennt, weiß: Ich bin tief im Dreiländereck verwurzelt. Hier, in der Oberlausitz, habe ich gelernt, dass Veränderung nicht von alleine passiert, sondern gestaltet werden muss. Ob als Mitbegründer von LÖBAULEBT, als Projektleiter für mobile Bildungsräume oder heute als Impulsgeber für die Lehre der Zukunft – mein roter Faden war immer das Ermöglichen von Beteiligung und Wirksamkeit.
Mein Hintergrund als Diplom-Übersetzer und Master in Erwachsenenbildung hat mich eines gelehrt: Es geht nie nur um die Übertragung von Informationen. Es geht um Verständnis und Kontext.
In den letzten Jahren habe ich beobachtet, wie die Digitalisierung und speziell die generative KI unsere Bildungslandschaft radikal verändern. Ich stand selbst vor dieser „Wand aus Tablets“ und habe gespürt: Wir brauchen keine neuen Tools, wir brauchen ein neues Selbstverständnis. Mein Ansatz der Pädagogischen Architektur verbindet konstruktivistische Didaktik mit den technologischen Möglichkeiten von heute – immer mit dem Ziel, die Souveränität der Lehrenden zu sichern.
Ein wesentlicher Teil meiner Reise war auch die Auseinandersetzung mit persönlichen Krisen und Angststörungen. Diese Erfahrung hat meinen Fokus erweitert. Heute weiß ich: Lehren und Lernen braucht ein stabiles Fundament. Als zertifizierte Fachkraft für Stressmanagement und Naturpädagoge integriere ich das Thema mentale Gesundheit in meine Arbeit.
Denn nur wer selbst in Resonanz mit sich und seiner Umwelt steht, kann komplexe Transformationsprozesse (wie die Einführung von KI) gesund begleiten. Für mich gehört die „Technik“ der KI untrennbar zur „Psychologie“ der Veränderung.
