Fachartikel

Fachartikel2026-04-26T14:53:09+00:00

Ein KI-Rollenmodell für die Lehre

KI in der Lehre einzusetzen ist nicht die Frage. Die Frage ist: Wer führt eigentlich?
Diese Frage klingt simpel. Sie ist es nicht. Denn im Alltag vieler Lehrender passiert genau das: KI übernimmt Aufgaben, ohne dass geklärt wurde, welche – und wer am Ende die Verantwortung trägt. Diese sechsteilige Artikelreihe folgt einem klaren Gegenentwurf: Der Mensch führt. Die KI übernimmt klar definierte Aufgaben im Team. Nicht als Metapher, sondern als konkretes Modell – mit fünf Rollen, fünf Anwendungsfällen und einer Grundüberzeugung, die sich durch alle Artikel zieht: Gute Lehre mit KI entsteht nicht durch Automatisierung, sondern durch bewusste Delegation.

KI & mentale Gesundheit

KI verändert unsere Arbeit – aber was macht sie mit uns? Als KI-Didaktiker und Fachkraft für Stressmanagement beschäftige ich mich mit der menschlichen Seite des digitalen Wandels: mit Stress, Resilienz und der Frage, wie Lehrende und Führungskräfte gesund und handlungsfähig bleiben. Diese Artikelreihe ist der Einstieg – und der Beginn einer Publikation.

Das ADDIE-Modell für die Lehre

Gute Lehre entsteht nicht beim Durchführen. Sie entsteht beim Planen – oder sie entsteht gar nicht.
Diese Erkenntnis ist nicht neu. Das ADDIE-Modell hat sie seit Jahrzehnten in eine klare Struktur gegossen: Analyse, Design, Development, Implementation, Evaluation. Fünf Phasen, die aus guten Absichten durchdachte Lehre machen. Und fünf Phasen, die im Alltag von Lehrenden regelmäßig übersprungen, zusammengedrückt oder schlicht vergessen werden – nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil die Zeit fehlt, das Handwerkszeug fehlt oder der Einstieg zu abstrakt bleibt. Genau hier setzt diese Reihe an. ADDIE in der Praxis zeigt, wie jede Phase mit KI-Unterstützung konkreter, schneller und reflektierter gestaltet werden kann – ohne den Rahmen zu verlieren und ohne die Verantwortung abzugeben.

Go to Top